Veranstaltungsarchiv

12. Dezember 2018
Berlin

COGNOMED FORUM PHARMAKOTHERAPIE für Beratungsärzte und Beratungsapotheker - Therapie der rheumatischen Erkrankungen im Wandel




   





Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,


vor dem Hintergrund einer älter werdenden Bevölkerung  
in Deutschland ist mit einer stetigen Zunahme an Rheumapatienten zu rechnen. Multimorbidität, Polypharmazie und ein hohes Alter bei Erstmanifestation einer Autoimmun- erkrankung sind dabei besondere Herausforderungen. Optimierte und neue Versorgungskonzepte sind erforderlich, um die Vorgaben einer Behandlung wie im SGB V definiert, erfüllen zu können. Ein Grundprinzip aktueller Therapieleit- linien entzündlich-rheumatischer Erkrankungen ist ein früher und entschlossener Behandlungsbeginn, d.h. die Gabe eines Basistherapeutikums (auch als Disease-Modifying-Antirheumatic-Drug, kurz DMARD, bezeichnet). Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) und Steroide begleiten die Behandlung, stehen aber nicht mehr wie früher im Mittelpunkt. Studien- daten und Registerauswertungen zeigen, dass auch ältere Patienten nach den aktuellen Leitlinien gut therapierbar sind und neue Lebensqualität gewinnen. Hierzu ist auch eine enge Kooperation zwischen Hausarzt und Rheumatologen notwendig. Für eine optimale fachärztliche Versorgung wäre eine Verdoppelung der Zahl praktizierender Rheumatologen erforderlich (Memorandum der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie). Neue Versorgungsstrukturen wie die Ambu- lante Spezialfachärztliche Versorgung (ASV) können dazu einen wichtigen Beitrag leisten.


Mit biotechnologisch hergestellten DMARDs (Biologicals) begann vor 20 Jahren auch in der Rheumatologie eine therapeutische Revolution. Nachdem Methotrexat die Goldtherapie ablöste, entwickeln sich Biologicals aufgrund ihrer guten Verträglichkeit zu neuen Favoriten und werden zunehmend früher eingesetzt. In den letzten Nutzenbewertungen des IQWiG für den G-BA ist das Rheumamedikament Methotrexat schon lange nicht mehr Maß der Dinge, sondern die Vergleichssubstanz Adalimumab, ein TNF-alpha-Blocker.


Das zeigt, dass in der Rheumaversorgung z.Zt. einiges im Fluss ist. Auf dem diesjährigen Cognomed Forum Pharmakotherapie zum Thema Rheuma werden fachkompetente Experten zu vielen Aspekten der Rheumaversorgung referieren und gern mit Ihnen Fragen und Strittiges diskutieren. Sie sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.







mehr

16. Oktober 2018
Berlin

COGNOMED FORUM PHARMAKOTHERAPIE für Beratungsärzte und Beratungsapotheker: Herzinsuffizienz aktuell - Neues aus Forschung und Praxis




Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,


chronische Herzinsuffizienz ist in Deutschland der häufigste Grund für eine Klinikeinweisung und zählt zu den häufigsten Todesursachen. Die Zahl der Erkrankungen nimmt zum einen bedingt durch die demografische Entwicklung zu und zum anderen aber auch durch zahlreichere und bessere Behandlungserfolge kardialer Erkrankungen bis hin zum Myokardinfarkt.


Über das Wie und Was der therapeutischen Versorgung besteht heute interdisziplinär weitgehende Einigkeit, was sich u. a. auch in der Neuauflage der überarbeiteten nationalen Versorgungsleitlinie (NVL) Chronische Herzinsuffizienz zeigt. Das betrifft insbesondere Kapitel wie „Medikamentöse Therapie“, „Invasive Therapie“ sowie „Versorgungskoordination“.


Doch wie in anderen Indikationsbereichen werden Fortschritte in der therapeutischen Versorgung der HI jederzeit begrüßt, auch wenn man sich gelegentlich mit Innovationen schwer tut. Hier gilt es, Hürden zu überwinden, um auf breiter Basis zum Nutzen der Patienten Konsens zu erzielen.


Das diesjährige Cognomed Forum Pharmakotherapie zum Thema Herzinsuffizienz hat wieder eine Reihe ausgewiesener Experten gewinnen können, die zu Entwicklungen und Fortschritten in der HI-Versorgung referieren werden und Ihre weitergehenden Fragen gern mit Ihnen diskutieren.


Wir laden Sie herzlich ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.




mehr

29. Mai 2018
Berlin

COGNOMED FORUM PHARMAKOTHERAPIE für Beratungsärzte und Beratungsapotheker - ÄHNLICH ABER NICHT GLEICH - Biosimilars in Diagnostik und Therapie ihrer zugelassenen Anwendungsgebiete











Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,


Biosimilars sind eine Klasse von Arzneistoffen, die als Nachfolgeprodukte von biopharmazeutischen Stoffen keine Originalpräparate, aber auch keine klassischen Generika darstellen. Aufgrund ihres wirtschaftlichen Potentials und der Beurteilung ihres therapeutischen Stellenwertes gibt es um Biosimilars eine rege Diskussion. Zum Verständnis dieser Arzneistoffklasse und ihres Einsatzes in der täglichen Praxis gehören deshalb das Wissen um die Besonderheit der Herstellung und Zulassung wie auch um die Bewertung ihres Nutzens.


Im Einsatz von Biosimilars gehört Deutschland mit zu den Vorreitern und die Zahl der bereits zugelassenen Produkte wird sich in den nächsten Jahren sicher noch um weitere Nachahmerpräparate erhöhen, so dass
diese Arzneistoffklasse neben Originalpräparaten und Generika eine festen Stellenwert einnehmen wird. Doch trotz umfangreicher Erfahrungen mit Biosimilars in der deutschen Gesundheitsversorgung gibt es in vielen Punkten noch kontroverse Diskussionen und Klärungsbe- darf. Die bereits gewonnenen Erkenntnisse liefern jedoch belastbare Anhaltspunkte für den Umgang mit den vorhandenen und den noch zu erwartenden Biosimilars.


Mit diesem Cognomed-Forum Pharmakotherapie wollen wir dazu beitragen, gesicherte Erkenntnisse über Biosimilars zu vertiefen, neuere Entwicklungen zu beleuchten und Strittiges zu klären. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Ihre rege Diskussion mit den Referenten. 











mehr

15. Februar 2018
10115 Berlin

COGNOMED FORUM PHARMAKOTHERAPIE für Beratungsärzte und Beratungsapotheker - Kriterien für die evidenzbasierte Behandlung von Patienten mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen







Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,


die Ausgaben für die Therapie der Volkskrankheiten steigen stetig. Allein für die Therapie von Diabetes mellitus, Asthma, COPD und Herzinsuf zienz droht bis zum Jahre 2020 ein Anstieg auf nahezu 20 Milliarden Euro.


In der angekündigten Cognomed Forum-Veranstaltung zum Thema „COPD“ wird der Focus allerdings nicht auf den Behandlungskosten, sondern auf den derzeit möglichen Behandlungserfolgen liegen. Und dabei besonders auf den Verbesserungen, die mittels Leitlinien zu erzielen sind. Dass dieses so ist, zeigen nicht nur Disease-Management-Programme, sondern auch zahlreiche Studien. Bei COPD-Patienten, die an solchen Programmen teilnehmen, treten deutlich weniger Komplikationen als erwartet auf, und schwere Krankheitsverläufe werden oft vermieden. Ein Grund dafür ist die leitliniengestützte Behandlung.


Mit namhaften Referenten werden wir das Thema dieser Veranstaltung umfassend behandeln und auf wichtige Facetten detailliert eingehen, denn vor dem Hintergrund der rasant fortschreitenden Prävalenz aller Volkskrank- heiten wird es immer wichtiger, Therapieleitlinien systematisch anzuwenden


Wir laden Sie herzlich ein, sich auf dieser Veranstaltung über den heutigen Stand der Therapie von COPD-Patienten zu informieren und eine rege Diskussion mit den Fachexperten zu führen. 







mehr

13. Dezember 2017
Krausenstraße 35-36, 10117 Berlin

COGNOMED FORUM PHARMAKOTHERAPIE für Beratungsärzte und Beratungsapotheker - Rheumatische Erkrankungen Neue Therapie- und Versorgungsansätze versprechen bessere Behandlungsergebnisse




Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,


schon Ende des letzten Jahrhunderts wurde mit den sog. Biologicals eine neue Medikamentenklasse begründet, die zu einem Paradigmenwechsel in der Behandlung besonders schwerer Erkrankungen führte und in der Rheumatologie für eine therapeutische Revolution sorgte.


Ihre Bezeichnung haben Biologicals daher, dass sie gezielt in körpereigene Vorgänge eingreifen und durch ihre biolo- gischen Mechanismen die Krankheitsentstehung und -aus- breitung spezi sch beein ussen.


Mittlerweile gibt es die unterschiedlichsten Klassen von Biopharmazeutika, die je nach Art und Wirkweise bei den verschiedensten Erkrankungen eingesetzt werden. Der Wirkmechanismus von Biologicals basiert darauf, entzün- dungsfördernde Botenstoffe des Immunsystems abzuwehren. So richten sie sich z.B. bei der rheumatoiden Arthritis darauf, die Entzündung durch gezielten Eingriff in die Regulation immunologischer Reaktionen zu bekämpfen bzw. zu been- den. Bedeutsam ist hier, welche Boten- oder Entzündungs- stoffe sie dabei beein ussen. Man kann Biologicals in der Rheumatologie abhängig vom Wirkprinzip in 3 Gruppen unterteilen:


1. Eiweiße gegen Entzündungsbotenstoffe oder ihre Bin- dungsstellen
2. Eiweiße, die die T-Lymphozyten-Aktivierung behindern 3. Eiweiße, die B-Lymphozyten zerstören


Sie folgen auch in ihrer Namensgebung einer Systematik und lassen durch die Wortendungen Rückschlüsse auf die Struktur zu. Beispiel: bei der Wortendung – mab (mono- clonal antibody) handelt es sich um biotechnologisch hergestellte Antikörper.


Das heutige Cognomed-Forum Pharmakotherapie wird
all diese Facetten behandeln und ganz besonders die klinischen Ergebnisse der neueren Biologicals bei den verschiedenen Krankheitbildern erörtern. Sie sind herzlich eingeladen, sich in dieser Veranstaltung über die neuesten Entwicklungen mit Biologicals in der Rheumatherapie zu informieren und mit den Referenten rege zu diskutieren. 




mehr

22. November 2017
Berlin

5. Branchentreff Diabetes - Diabetes in Deutschland - trotz aller Behandlungsfortschritte kein Rezept gegen steigende Prävalenz!?







Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,


kein Licht am Ende des Tunnels – trotz wirksamer Präventionsmöglichkeiten erkranken in Deutschland weiterhin täglich mehrere Hundert Menschen neu an Diabetes.


Nach Ansicht von Experten ist es längst Zeit für offensivere Strategien, zumal man seit vielen Jahren weiß, wie der Typ-2- Diabetes verhindert werden kann. Sie fordern im wesentlichen von den politischen Entscheidern 4 Dinge:


1. Die Nahrungsmittelindustrie sollte endlich für die unerwünschten Wirkungen ihrer Nahrungsmittel auch auf die Gesundheit haftbar gemacht werden können.
2. Das Ampelsystem zur Kennzeichnung von Nahrungsmitteln zu etablieren.


3. Steuerbefreiung für Business-Modelle zur Prävention, da es zur Zeit ökonomisch wenig attraktiv ist, in Prävention zu investieren. 4. Nach dem Vorschlag des Club of Rome ein Bonussystem für gesundheitsförderndes Verhalten und den Kauf gesunder Produkte zu schaffen.


Auch die Deutsche Allianz nichtübertragbarer Krankheiten (DANK) verweist in dem Zusammenhang auf ihre Forderungen. Danach sollte in Kitas und Schulen täglich mindestens 1 Stunde Sport/Bewegung praktiziert werden und die Verpflegung in diesen Einrichtungen Qualitätsstandards unterliegen. Zudem sollte Lebensmittelwerbung, die sich an Kinder richtet, verboten werden und adipogene Lebensmittel besteuert und gesunde Lebensmittel entlastet werden.


Mit dieser Thematik wird sich u.a. der diesjährige Branchentreff Diabetes befassen und lädt Sie herzlich ein, an der Veranstaltung teilzunehmen und mit den Referenten rege zu diskutieren. 







mehr